Nach Moray geht es weiter nach Maras, zu den noch heute genutzten Salinas de Maras. Hunderte künstlich angelgte Salzbecken aus der Inka-Zeit zieren die kleine Schlucht und überraschen uns mit einer etwas bizarren Landschaft. Eine kleine Quelle nährt die Becken und das salzhaltige Wasser wird geschickt durch die Anlage geleitet. Verdunstet das Wasser durch die Sonneneinwirkung, bleibt das für die Bewohner von Maras wertvolle Salz zurück. Wir kosten getrocknete Bananen und Hülsenfrüchte, in dem wir sie in die verschiedenen Salzsorten eintunken und es gibt alle möglichen Produkte, die mit Salz zu tun haben, selbst Schokolade mit Salznote.
Mittwoch, 2. März 2016
Wieder in Cusco - Ausflug nach Moray
Als wirklich lohnenswerter Ausflug entpuppte sich Moray. Viel gibt es nicht zu erzählen über die in Vertierungen angelegten Terrassen, die für landwirtschaftliche Experimente angelegt wurden. Man versuchte, Getreide, Früchte und Obst auf den unterschiedlichen Höhen anzubauen, um erkennen zu können, wo genau sie am besten gedeihten. Denn jede Terrasse hatte und hat immer noch eine andere Temperatur. Ganz unten ist es am wärmsten. Drei solcher Vertiefungen mit Terrassen sind angelegt. Es herrscht eine friedvolle, freudige Atmosphäre und wer sich die Zeit nimmt, innezuhalten und sich zu verbinden, kann das Tanzen und Lachen von Pachamama sehen und hören :)
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Cusco
Dienstag, 1. März 2016
Machu Picchu
Irgendwann gehen wir den langen Weg zurück, um in Verspätung beim gebuchten Guide einzutrudeln und endlich das Foto von der Hütte des Verwalters aus zu machen. Die Inka-Anlage beeindruckt durch die märchenhafte Lage und die sehr gut erhaltenen, unterschiedlichen Bauten und Tempel. Kein Wunder, dass dieser einmalige Ort 1983 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Irgendwann setzen wir uns und genießen einfach die Aussicht auf die geheimnisumwobene Inkastätte, schauen den Menschen zu, die zwischen den Ruinen herumwuseln, wie wir es gemacht haben. Von der Energie her gesehen strahlt Machu Picchu trotz der vielen Besucher Ruhe und Harmonie aus, aber dennoch: 2012 muss es eine Umpolung gegeben haben, denn von der speziellen Kraft eines Sternentores oder besonderen Kraftortes war nichts zu spüren.
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Machu Picchu
Machu Picchu - Intipunku
Schließlich entdecken wir, dass wir bis Intipunku, dem Sonnentempel, gewandert sind. Noch immer sind wir vom Nebel umhüllt, setzen uns, warten und spüren nach. Im Nebel hinter uns geht die Sonne auf, strahlt tatsächlich genau durch das Tor des Sonnentempels und zeigt sich als Schein in all dem Grau. Als wir nach einer weiteren Stunde schließlich aufbrechen wollen, weil ja sonst nix hier ist, lichtet sich plötzlich leicht der Nebel und Marco ruft: „Schau, da!“. Tatsächlich: vor uns entpuppt sich wie aus Geisterhand Machu Picchu. Wir bleiben noch lange alleine und genießen das Wechselspiel rund um die Ruinen zwischen Sonnenlicht und Wolken.
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Machu Picchu
Machu Picchu - Inka Weg
Tags darauf stehen wir um 5 Uhr auf, um unter den ersten zu gehören, die in Machu Picchu eingelassen werden und so den Touristenströmen etwas zu entgehen. Dafür regnet es in Strömen, als wir um 5.45 den Bus nehmen, der uns die letzten 12 km auf der vom Machu-Picchu-Entdecker Hiram Bingham angelegten Straße hinaufbringt. Es regnet immer noch leicht und wir sind vom Nebel umhüllt. Nichtsdestotrotz starten wir beherzt in Richtung „Hütte des Verwalters“, von wo aus die Sicht auf Machu Picchu am Schönsten sein soll. Wir stapfen weiter, immer höher, wissen zwischenzeitlich trotz Karte nicht mehr, wo wir uns befinden, treffen niemanden mehr und gehen trotzdem weiter. Der Weg ist anstrengend, aber sehr schön und wir hören nichts, außer ein paar Vögel, die irgendwo im Nebel trällern. Endlich, nach 45 Minuten kommen wir an. Wir hecheln zum Holzschild, um zu erfahren, wo wir sind: NO SMOKE. Na herzlichen Dank :) !
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Montag, 29. Februar 2016
Von Ollantaytambo nach Aguas Callientes
Wir ruckeln von Ollantaytambo mit dem Zug in Richtung Aguas Callientes entlang des Flusses Urubamba, der wegen der heftigen Regenfälle doch recht beeindruckend und braun dahinrauscht. Die Vegetation in der Schlucht, durch die wir fahren, wird immer grüner, ja beinahe tropisch und nach zwei Stunden landen wir in Aguas Callientes.
Reisetipp: In Aguas Calientes übernachten und die Tickets für Machu Picchu am Tag vorher besorgen. Picknick mitnehmen, um so lange wie möglich oben zu bleiben, denn Machu Picchu hat es preislich ganz schön in sich: Zug hin+retour 146 $ | Eintritt 42 $ | Guide 18 $ | Bus 26 $ | pro Person und Übernachtung noch nicht in Aguas Callientes miteinberechnet.
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Ollantaytambo - Valle Sagrado
Ollantaytambo ist jene Station, wo man auf den Zug umsteigen muss, wenn man Machu Picchu besuchen möchte. Doch Ollantaytambo hat mehr zu bieten, nämlich ein nettes Örtchen und außerdem eine beeindruckende Inka-Festung. Der Anstieg hinauf zum Sonnentempel ist atem-be-raubend. Oben angekommen, sieht man auf der gegenüberliegenden Seite des Tales den Steinbruch, von wo aus die riesigen Felsblöcke für diese Inkastätte stammen. Die Arbeiter mussten damals die herausgebrochenen Steine 6 km bergab rollen, über den Fluss ziehen und nachher wieder über Rampen den Berg hinaufschaffen – eine unglaubliche Leistung, vor allem, wenn man bedenket, dass die meisten mit dem bloßen Anstieg schon zu kämpfen haben. Unsere war wieder mal eine schnell gescheuchte Stippvisite und so sehen wir weder den aus dem Fels geschlagenen Sessel, einen Inka Thron, der von den Hohepriestern bei großen Ritualen genutzt worden sein soll, noch haben wir Zeit, den schmalen Weg entlang des Hanges zu gehen, den anscheinend Inkaianer beschritten, wenn sie Liebeskummer hatten. Aber wir hatten ja schließlich keinen Liebeskummer ;)
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Valle Sagrado
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