Sonntag, 14. Februar 2016

Islas Ballestras mit Starauftritt


Paracas ist von zahlreichen Inseln umgeben, die einer Vielfalt von Vögeln, Seelöwen und vielen anderen Tieren eine Heimat bietet. Mit einem der Boote geht es am Morgen recht hurtig Richtung Islas, wo wir zuvor eine 200 m große Zeichnung im festen Wüstensand, El Candelabro, entdecken. Das Symbol scheint mit den Figuren der Nazca-Linien zusammenzuhängen, doch auch hier weiß keiner so genau, wann, wie und zu welchem Zweck die Figur entstanden ist. Uns hat es jedenfalls Glück beschert: Delphine schwimmen uns entgegen, bevor sie wieder im Pazifischen Ozean entschwinden. Und dann hören wir sie auch schon: die Seelöwen, die einen ohrenbetäubenden Lärm veranstalten. Ein Kudelmuddel an dicken Leibern, die glänzend in der Sonne bei den Grotten liegen und sich wer weiß was zu erzählen haben. Hin und wieder entdecken wir einen Seebären, der sich schwerfällig wie ein überdimensionaler Blutegel (allerdings mit hübscherem Gesicht) die Sonne auf den Rücken scheinen lässt. Wir schippern weiter durch die Inseln, sehen tausende von Vögeln, Pelikanen und den sogenannten Zarcillos, bevor "er" seinen großen Auftritt hat: der legändere Humboldt-Pinguin, ein kleiner Mini-Pinguin, mutterseelenalleine zwischen den Pelikanen und anderem Gefieder.

Reisetipp: Die Bootstour unbedingt in der Früh machen, denn es wird sehr heiß (Februar). Und etwas zum Trinken mitnehmen.

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