Montag, 22. Februar 2016

Die Uros - Lago Titicaca


Tags darauf geht es in der Frühe mit einem Boot zu den schwimmenden Inseln weiter: den Uros. Auf uns wirkt dieser Ausflug wie ein Teil von Gardaland (Vergnügungspark), denn die in bunten Trachten bekleideten Einwohner begrüßen uns in Reih und Glied singend und winkend und nach einer kurzen Einführung, wie die Inseln gebaut werden sowie nach einem Blick in deren Behausung geht es auch schon weiter zu den Verkaufsständen. Befremdlich wirken zudem die Masten mit Sonnenkollektoren, die jede Behausung für sich aufgestellt hat. Ursprünglich lebten die Uros tatsächlich hier auf ihren mit Schilf (tortora) und Erde vermischten Inseln, die tatsächlich schwimmen und mit Ankern im Seeboden festgemacht sind. Heutzutage leben die Familien hauptsächlich vom Tourismus und während sie uns mit einem Touristen-Tortota-Boot zu einer Art schwimmender Bar geleiten, singen die Kinder in allen Sprachen typische Lieder: schlecht zu verstehen in deutsch „Alle meine Entchen“, dann schon besser verständlich „San Martino campanaro, dormi tu…“ in italienisch und schließlich sprachlich quer durch Europa bis hin zu einem klarerweise für uns kryptischen Lied in japanisch ;) Immerhin ziert jedoch ein netter Stempel unseren Pass (für 1 Sol erhältlich).

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